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Diagnostik Bioresonanz Kinesiologie TCM
Ohne sorgfältig erhobene Diagnose keine Therapie! Dieser Grundsatz ist allgemeingültig, d.h., ob nun wissenschaftlich schulmedizinisch oder alternativ naturheilkundlich: In jedem Falle steht an erster Stelle die Diagnose! Das gilt selbstverständlich auch für die Bioresonanztherapie!

Ergänzend zu den klinischen Diagnoseverfahren, wie z.B. körperliche Untersuchung und Laborbefunderhebung wird die Bioresonanztherapie durch sog. bioenergetische Testverfahren gesteuert. Diese bioenergetischen Testungen machen es möglich festzustellen, wie der Patient auf bestimmte energetische Schwingungsinformationen reagiert. Somit kann die Bioresonanzbehandlung sehr gezielt und individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Die bekanntesten bioenergetischen Testverfahren sind die Elektroakupunktur und der kinesiologische Muskeltest. Auch die so genannte Biotensor-Testung wird häufig verwendet.

Die Elektroakupunktur-Testung

Hier wird die Veränderung des Hautwiderstandes an ganz bestimmten Akupunkturpunkten gemessen. Vorzugsweise werden dazu vorwiegend die sog. “Terminal”(End-)Punkte an den Händen und Füßen ausgewählt, wobei jeder Akupunkturpunkt einen Bezug zu bestimmten Organsystemen hat. Dabei erfolgt zunächst eine Grundmessung mittels einer Abgreifelektrode des Hautwiderstandmessgerätes an den jeweiligen Messpunkten. Die gängigen Hautwiderstandmessgeräte sind auf einen Normalwert von 50 ausgerichtet. Die so gewonnenen Ergebnisse bilden die Vergleichsdaten für die danach durchzuführende zweite Messung.
Nun wird dem Patienten eine Schwingungsinformation zugeführt. Dies kann z.B. durch eine bestimmte Einstellung am Bioresonanzgerät erfolgen mit dem der Patient verbunden ist. Nun erfolgt die zweite Messung der Hautwiderstandwerte an den Akupunkturpunkten. Die Ergebnisse dieser zweiten Messung werden nun mit den Ergebnissen der ersten Messung verglichen. Gravierende Veränderungen lassen den Schluss zu, daß die zugeführte Schwingungsinformation den Patienten entweder harmonisiert oder aber den Patienten belastet. Je nachdem, ob sich der zweite Messwert in Richtung Norm bewegt, oder aber davon entfernt. Erfolgt keine Veränderung des Messwertes so ist auch keine Resonanz zustande gekommen. Nicht über zu bewerten sind jedoch immer mögliche kleinere Abweichungen, die schon allein aufgrund einer Änderung der Hautfeuchtigkeit auftreten können. Die Messungen sollten deshalb immer zügig erfolgen.

Beispiel:
Der Patient hat Halsschmerzen.
1. Messung am inneren Daumennagelfalz (Akupunkturpunkt Lymphe) ergibt einen Messwert von 75
Nun wird dem Patienten über das Bioresonanzgerät eine spezielle Schwingungsinformation zugeführt, die den Lymphabfluss aktivieren soll.
2. Messung wiederum am gleichen Akupunkturpunkt; diesmal mit Messwert 52
Ergebnis: Der Patient benötigt die Therapie (Schwingungsinformation) für die Verbesserung des Lymphabflusses, da sich der Messwert in Richtung Norm (50) verändert hat.

Der kinesiologische Muskeltest

Diese recht einfache und äußerst zuverlässige Testmethode macht sich den Umstand zunutze, daß sich “Streßreize” in einer Schwächung der Muskulatur bemerkbar machen. Dazu wird z.B. der seitlich waagerecht ausgestreckte Arm des Patienten auf Höhe des Handgelenkes vom Behandler mit einer dem Patienten angepaßten Stärke nach unten gedrückt. Der Patient wird aufgefordert, auf Kommando des Behandlers (z.B. Kommando “halten”) den Arm in der waagerechten Position zu belassen, also quasi dem Druck des Behandlers standzuhalten. Der Arm wird normalerweise stark bleiben (außer bei Gewaltanwendung). Nun wird dem Patienten eine Schwingungsinformation zugeführt und abermals der zuvor starke Muskel getestet. Sofern die zugeführte Schwingungsinformation einen Streßreiz erzeugt, wird nun der Muskel schwach werden bzw. der Behandler wird den Arm ohne besondere Kraftanstrengung herunterdrücken können. In diesem Fall würde die zugeführte Schwingungsinformation keinen Heilungsprozeß einleiten sondern im Gegenteil, das Krankheitsgeschehen eher verschlimmern. Wird nun aber, die genau entgegengesetzte Schwingungsinformation zugeführt, wird der Arm wieder stark bleiben.
Beispiel:
Der Patient klagt über Heuschnupfen im Frühjahr
1. Testung: Muskeltest ohne Streßreiz: Arm bleibt stark!
Der Patient erhält nun über das Bioresonanzgerät die Schwingungsinformation der Birkenpolle, und zwar über die Geräteeinstellung der mehrfachen Verstärkung! Damit wird der Patient einer massiven Streßsituation ausgesetzt, sofern er eine Birkenpollenallergie hat! Bildlich gesprochen steht der Patient über die Schwingungsinformation nun unter einem Birkenbaum!
2. Testung: Muskeltest mit Streßreiz (Birkenpolle): Arm ist jetzt schwach!
Ergebnis: Die Birkenpolleninformation streßt den Patienten! Eine Birkenpollenallergie liegt vor. Der Patient benötigt die spiegelbildliche Birkenpolleninformation über das Bioresonanzgerät, um die Allergie aufzuheben!
Es erfolgt nun eine Bioresonanz-Allergietherapie, wobei der Patient die genau entgegengesetzte, also spiegelbildliche (inverse) Birkenpolleninformation zugeführt bekommt!
3. Testung nach Bioresonanz-Allergietherapie mit Streßreiz (Birkenpolle): Arm ist jetzt stark!
Fazit: Die zuvor vorhandene Birkenpollenallergie wurde erfaßt und erfolgreich behandelt!

Die Biotensor-Testung

Beim Biotensor handelt es sich eine Einhand-Antenne (der Volksmund würde geringschätzend dazu “Wünschelrute” sagen) mit der Veränderungen des Schwingungsfeldes (Aura) am Patienten erfaßt werden können. Geht der Patient mit zugeführten Schwingungsinformationen in Resonanz (der Patient benötigt diese Schwingung) so wird der Biotensor eine verbindende Reaktion zeigen. Ist die Schwingungsinformation unpassend, so wird der Biotensor eine trennende Reaktion aufweisen.
Beispiel:
Genau wie beim zuvor beschriebenen kinesiologischen Muskeltest, nur mit dem Unterschied, daß der starke Arm beim Muskeltest nun beim Biotensor-Test einer verbindenden, waagerechten Reaktion entspricht. Analog entspricht der schwache Arm beim Muskeltest einer trennenden, senkrechten Reaktion des Biotensors.

Vor- und Nachteile der bioenergetischen Testverfahren

Elektroakupunktur-Testung
Vorteile:
> Durch die Meßwerteskala läßt sich auch die Intensität bzw. die Stärke einer Belastung recht gut einordnen.
> Hohe Akzeptanz des Patienten, da hier eine technische Meßapparatur mit Zeigerausschlag eingebunden ist und somit eine objektive Messung erfolgt.
Nachteile:
> Unterschiedliche Hautfeuchtigkeit sowie
> traumatisierte (eingedrückte) Meßpunkte
können die Meßergebnisse verfälschen.

Kinesiologischer Muskeltest

 
Vorteile:
> Äußerst zuverlässig im Ergebnis (der Körper lügt nicht!)
> Sehr einfach durchzuführen
> der Patient ist aktiv eingebunden und kann unterschiedliche Testbefunde selbst körperlich wahrnehmen (kann halten oder kann nicht halten)
Nachteile:
> Bei schwachen Patienten oder bei Kleinkindern nicht immer durchführbar (Ausnahme: Surrogattest, bei dem eine Hilfsperson als “Verlängerungskabel” dient.)!
> Bei umfangreicheren Testserien muß der Patient u.U. einen heftigen Muskelkater hinnehmen!
> Differenzierung der Belastung kaum möglich; nur klare Ja-Nein-Aussage!

Biotensor-Testung


Vorteile:
> Absolut einfach bei Jedermann ohne Einschränkung anwendbar!
Nachteile:
> Ein mentaler Einfluß durch den Tester auf das Testergebnis kann gegeben sein (die “Tagesform” des Testers spielt hier durchaus eine Rolle!)
> Der Patient ist nicht in die Testung aktiv eingebunden und akzeptiert deshalb die Testergebnisse nicht immer auf Anhieb!

Bewertung:
In der Praxis ist es immer wieder verblüffend, mit welch hoher Trefferquote die Ergebnisse verschiedener Testmethoden übereinstimmen! Deshalb ist auch keine Testmethode einer anderen Testmethode vergleichsweise überlegen. Jede Methode hat eben ihre spezifischen Eigenheiten und sowohl Vor- und Nachteile! Insofern sind an anderer Stelle im Internet zu lesende Behauptungen, wonach die Bioresonanztherapie nur und ausschließlich im Zusammenhang mit Elektroakupunkturverfahren betrieben werden kann, absolut und definitiv falsch!
Welche Testmethode auch immer der Behandler anwendet; letztendlich sind alle bioenergetischen Testverfahren zur Steuerung der Bioresonanztherapie geeignet! Sehr wichtig ist jedoch, daß der Behandler die von ihm angewendete Methode auch beherrscht! Besonders günstig wäre es für den Patienten, wenn sein Behandler zumindest zwei Testmethoden sicher anwenden kann, um im Einzelfall ein signifikantes Testergebnis noch einmal mit einer anderen Methode sicherheitshalber überprüfen zu können!
Ergänzend sei noch vermerkt, daß es außer den genannten bioenergetischen Testmethoden noch weitere, aber eher selten angewendete Verfahren zur Steuerung der Bioresonanztherapie gibt, die ebenso den gängigen Verfahren gleichwertig sind. Erwähnt sei nur der RAC-Test, bei dem Pulsveränderungen unter Streßreizen wahrgenommen werden. Auch hier gibt es wahre Könner auf diesem Gebiet.

Bioresonanz-Therapie

“Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte physikalische Apparat, den es geben kann, und das ist eben das größte Unheil der neuen Physik, dass man die physikalischen Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß an dem, was künstliche Experimente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.”
Goethe

Die Bioresonanz-Therapie wurde von dem deutschen Arzt Dr. Morell mitentwickelt und eingeführt (1977). Sie wurde unter dem Namen “Mora-Therapie” als sanfte und nebenwirkungsfreie Therapie bekannt. Es wird mit körpereigenen Schwingungen gearbeitet und so die Selbstheilungskräfte aktiviert.
Moderne Erkenntnisse der Biophysik besagen:
Jeder Organismus wird durch sein elektromagnetisches Feld gesteuert. Ist z.B. das elektromagnetische Feld in Ordnung und frei von Störungen, so ist der Organismus gesund. Sind eines oder mehrere Organe erkrankt, ist das ursprüngliche elektromagnetische Schwingungsfeld durch störende Schwingungen belastet oder sogar blockiert.
Der Organismus und sein elektromagnetisches Schwingungsmuster sind also eng miteinander verbunden, der Organismus wird durch sein Schwingungsmuster sogar gesteuert.
Wenn es gelingt, das bei Krankheit gestörte Schwingungsfeld zu entstören und von seinen Blockaden zu befreien, dann zieht dies organische Heilung nach sich.
Nach den Erkenntnissen der Quantenphysik sind Materie und Energie zwei untrennbar miteinander verwobene Begriffe. Albert Einstein erkannte, dass Materie nichts anderes als verdichtete Energie ist. Alle Lebewesen, der Mensch, wie auch Pflanzen und Tiere, sind demnach belebte Materie.
Wir können unseren Körper zwar als feste Substanz anfassen, aber seine Funktionen – vom Stoffwechsel bis zum Säure-Basen-Haushalt werden alle von Informationen gesteuert und geregelt. Die Materie ist sozusagen nur der Träger der Information bzw. Schwingung.

Jede Zelle, jedes Organ und jeder Organismus hat sein spezifisches, unverwechselbares Eigenfrequenz- bzw. Schwingungsmuster, das identifiziert werden kann.
Bakterien, Viren und Krankheitserreger senden genau wie die Zellen Schwingungen aus, genau an diesen Schwingungen kann die Abwehrzelle erkennen, ob es sich um ein für den Körper nützliches oder schädliches Element handelt.
Wirken nun auf den Organismus zu starke toxische Reize über einen längeren Zeitpunkt ein, dann ist unser Immunsystem nicht mehr fähig diese schädlichen Einflüsse erfolgreich abzuwehren und wir werden krank.
Viele Krankheiten gehen mit fehlerhaften, unharmonischen Schwingungen im Organismus einher und führen zu Fehlsteuerungen der chemischen Vorgänge im Körper.
Das Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts.
Dieses Wissen hat sich die Homöopathie bereits vor 200 Jahren zu Nutze gemacht. Sie arbeitet mit Arzneien, in denen kein Molekül des Medikamentes, wohl aber dessen Information enthalten ist.
Damit werden Störungen in der Lebensenergie des Menschen beseitigt, was wiederum Heilung auf der körperlichen Ebene nach sich zieht.
In diesem Sinn ist die Bioresonanz-Therapie mit der Homöopathie vergleichbar, aber in der Bioresonanz-Therapie werden im Unterschied zur Homöopathie statt des Arzneimittels die körpereigenen Informationen zur Heilung eingesetzt. Sie befreit so das elektromagnetische Feld von Störungen und Blockaden. Dies fördert die Entfaltung der Selbstheilungskräfte und die Wiederherstellung des körpereigenen Regulationssystems.

Das Bioresonanzgerät arbeitet folgendermaßen:
Die elektromagnetischen Schwingungen des Patienten werden über Elektroden abgegriffen und in das Bioresonanzgerät geleitet. In dem Gerät werden die so aufgenommenen Schwingungen entsprechend der angestrebten Wirkung umgeformt und die derart veränderten Schwingungen über Elektroden in den Körper zurückgegeben.
Hier treten sie mit den körpereigenen Schwingungen in Resonanz mit der Wirkung, daß störende Schwingungen beseitigt und gesunde gestärkt werden.
Diese Korrektur wirkt nicht nur kurzzeitig. Die so eingegebenen Energien und Informationen speichert jeder Mensch in seiner Körperflüssigkeit ab und verarbeitet sie. Dabei kommt es nicht darauf an, daß der Patient diesen therapeutischen Impuls oft und hochdosiert erhält, sondern daß der Impuls mit dem Organismus möglichst genau in Resonanz geht, um optimal zu wirken.
Außer den eigenen Schwingungen kann das Gerät auch Schwingungen von fremden Stoffen erarbeiten, z.B. Schwingungen von Giftstoffen, die den Organismus belasten oder von Substanzen, gegen die der Körper allergisch reagiert.
In diesem Fall gibt der Therapeut die Information dieser Substanz, z.B. Quecksilber, Pollen Tierhaare u.v.m. in das Bioresonanzgerät ein. Dort wird die Information der Substanz in ihr genaues Gegenteil verkehrt (invertiert), je nach Therapieziel gegebenenfalls verstärkt und an den Körper zurückgegeben. Dies hat zur Folge, daß die belastenden Stoffe anschließend vermehrt aus dem Körper ausgeschieden werden.
Diese Art der Therapie verringert also die Belastung mit dem jeweiligen Stoff für den Organismus oder hebt sie sogar auf. Auch Allergien werden auf diese Weise erfolgreich behandelt.
Zu Beginn der Therapie wird ein umfassendes Gespräch mit dem Patienten geführt, um die Ursache seiner Beschwerden herauszufinden.
Es kann eine Testung mit Hilfe verschiedener Testampullen folgen. Diese Ampullen enthalten die zu testenden Stoffe, entweder in ursprünglicher oder verdünnter Form. Diese Testung ist bioenergetisch, d.h. der Therapeut prüft die Veränderung der körpereigenen Energie des Patienten beim Kontakt mit den unterschiedlichsten Substanzen.
Mögliche Testverfahren: EAV, Kinesiologie (Muskeltest) oder mit dem Biotensor.

Egal was oder wo Sie einen Kurs oder Seminar besuchen, trauen Sie sich einfach auch mal bei uns rein zu sehen.

Gruß und Kraft wünscht Ihnen

Matthias W.Becker

Studienleiter Synergetischer Schmerztherapeut

Zertifizierter Fachfortbildungsleiter

 

Nur Vollkorn schützt vor Diabetes

Ballaststoffe können den Ausbruch von Typ-2-Diabetes verhindern.

Eine Studie zeigt, dass nur die Bestandteile von Getreideprodukten den

erhofften Effekt haben.

Eine ausreichende Ernährung mit

Ballaststoffen aus Vollkornprodukten ist laut

einer Studie die beste Vorsorge gegen eine

Erkrankung an Altersdiabetes. Ballaststoffe

aus Obst und Gemüse dagegen beeinflussen

das Risiko für den Typ-2-Diabetes nicht. Das

teilte das Deutsche Institut für Ernährungsforschung

(DIfE) am Dienstag in Potsdam-Rehbrücke mit.

Verbesserte Insulinwirkung

Vollkornprodukte enthalten den Angaben zufolge Substanzen, die sich

höchstwahrscheinlich günstig auf den Blutzuckerstoffwechsel auswirken.

„Verschiedene Studien lassen vermuten, dass Ballaststoffe aus

Getreideprodukten die Insulinwirkung verbessern. Zudem lässt eine

ballaststoffreiche Kost den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen, sodass

Blutzuckerspitzen vermieden werden, die die Entstehung eines Diabetes

begünstigen“, sagte Mitautor Heiner Boeing. Die Daten wurden im Rahmen der

seit 1992 laufenden EPIC-Studie (European Prospective Investigation into

Cancer and Nutrition) gewonnen. Dabei forschen Wissenschaftler nach einem

Zusammenhang zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen

Erkrankungen.

Die Ergebnisse der neuen Untersuchung des DIfE-Forscherteams wurden in

der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Archives of Internal Medicine“ veröffentlicht

 

Dicker Bauch, früher Tod

Ein großer Bauchumfang verkürzt die Lebenserwartung, selbst wenn der Body-Mass-Index noch im Normbereich liegt.

Die Diskussionen über den Zusammenhang von Körpergewicht und Sterblichkeit reißen nicht ab. Während bisher meist der Body-Mass-Index als Bezugsgröße diente, ist nun die erste große Studie erschienen, in der die abdominale Adipositas, also der Bauchumfang, im Fokus steht. Ausgewertet wurden die Daten von 44 636 Krankenschwestern aus der Nurses Health Study, die bei Einschluss 30-55 Jahre alt waren. Während der 16-jährigen Beobachtung starben 3507 Personen, 751 an kardiovaskulären Komplikationen und 1748 an Karzinomen.

Die Gesamtmortalität und die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Krankheiten bzw. Krebskrankheiten waren sowohl mit dem Bauchumfang als auch mit der Taille-Hüft-Relation (“waist-to-hip ratio” = WHR) eng verknüpft. Mit Zunahme des Bauchumfangs von 71 cm bis > 114 cm stieg die Gesamtmortalität um das 4,1-Fache an. Die Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten und von Karzinomen stieg um das 4,2-Fache bzw. das 3,4-Fache an. Auffallend war, dass auch bei normalgewichtigen Frauen (BMI 18,5-25,0 kg/m2) ein Bauchumfang ? 88 cm die kardiovaskuläre Mortalität um 302% erhöhte.

Kommentar

Diese erste große Studie mit langem Beobachtungszeitraum belegt überzeugend, dass ein erhöhter Bauchumfang ein deutliches Risiko für eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten, aber auch aufgrund von Karzinomen ist. Zu diesem Thema gab es bisher fünf kleinere Untersuchungen, von denen drei zu einem ähnlichen Ergebnis kamen, zwei allerdings nicht (Frauen > 75 Jahre).

Die zweite wichtige Erkenntnis dieser Untersuchung ist, dass die Messung des Bauchumfangs eine ähnliche klinische Bedeutung hat wie die Ermittlung der Taille-Hüft-Relation und dass diese beiden Parameter das Mortalitätsrisiko besser vorhersagen als der BMI.

Was hat das für den klinischen Alltag zu bedeuten? Wer das Sterberisiko eines Patienten bestimmen will, sollte sowohl den BMI als auch den Bauchumfang ermitteln. Die Tatsache, dass etwa die Hälfte der Patienten mit einem noch normalen Gewicht (BMI 22-25 kg/m2) einen erhöhten Bauchumfang (Frauen > 80 cm und Männer > 94 cm) und damit ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko aufweisen, erklärt die Sinnhaftigkeit der Umfangsmessung.

Die Erkenntnisse der Nurses’ Health Study zur Körperfettmasse und zur Mortalität sind überzeugend. Freilich gelten die Schlussfolgerungen nur für Frauen. Studienergebnisse bei Männern zum Bauchumfang stehen noch aus.

Autor Prof. Dr. med. Alfred Wirth

Originalquelle: Zhang C et al. Abdominal obesity and the risk of all-cause, cardiovascular and cancer mortality. Sixteen years of follow-up in US women. Circulation 2008;117:1658-67.

 

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aus Focus-Online

Drei bis fünf Tassen Kaffee täglich im Alter von 45 bis 59 Jahren kann unter Umständen das Alzheimer-Demenz-Risiko senken.

Das hat eine Langzeitstudie der finnischen Universität von Kuopio, dem finnischen Institut für öffentliche Gesundheit und dem Karolinska Institut im schwedischen Stockholm ergeben. Über 21 Jahre lang wurde an 1 409 Menschen der Einfluss von Koffein auf das zentrale Nervensystem untersucht. Dabei zeigte sich, dass bei den Kaffeetrinkern deutlich seltener Alzheimer oder Demenz aufgetreten waren als bei Personen, die keinen Kaffee konsumieren. Welcher Mechanismus dahinter steckt, wissen die Forscher allerdings noch nicht.

Hier kommt noch ein entsprechendes Rezept:

Pause ist ja schön, aber - WO BLEIBT DENN MEIN KAFFEE ?
Pause ist ja schön, aber – WO BLEIBT DENN MEIN KAFFEE ?

Kutscher-Kaffee (für 3 größere Tassen)

50 g gemahlener Kaffee, 1/8 l süße Sahne, 1/4 l Wasser, 1 Teelöffel grober, brauner Zucker

Den Kaffee wie beschrieben zubereiten, nach Möglichkeit in Kaffeegläser geben, diese aber nur zur Hälfte füllen. Jedes Glas erhält dann aus der geschlagenen Sahne eine Haube, die zum Abschluß mit etwas braunem Zucker bestreut wird.

Empfehlenswert: Transfair-Kaffee, da bei diesem Vermarktungs-System die Kaffee-Bauern tatsächlich gerechter entlohnt werden. Der Preisunterschied zum kommerziellen Kaffee ist momentan relativ gering. Außerdem sind die Transfair-Produkte inzwischen auch in allen Supermärkten erhältlich. Wer in der Süddeutschen Gegend wohnt (Stuttgart/Ulm/München), sollte auf jeden Fall einmal die “Hochland-Sorten” probieren (sind u. a. in den Tee-/Kaffee-/Süßwaren-Geschäften erhältlich).

Also keine Angst vor der nächsten Kaffeepause

 
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